Erfolgreiche Premiere für die Saxonia Classica in Dresden 2012

Eine Messe mit viel Potenzial
Erfolgreiche Premiere für die Saxonia Classica am Wochenende in Dresden
Pressemitteilung 19. August 2012
http://www.gentlemansgazette.com/saxonia-classica-luxury-tradeshow/
Eine Messe mit viel Potenzial
Glänzende Oldtimer und Sportwagen, individuell designte Motorräder, kunstvoll veredelte Jagdwaffen, hochwertige Holz-, Leder-, Porzellan- und Metallarbeiten sowie maßgeschneiderte Mode und Schuhe dominierten am vergangenen Wochenende auf der erstmals veranstalteten Messe Saxonia Classica in Dresden. Bei hochsommerlicher Hitze kamen rund 5000 Besucher, um diese hochwertige Handwerkskunst in Augenschein zu nehmen.

Sehr zufriedene Aussteller und ebensolche Besucher – dieses Fazit kann die Messe nach ihrer Premiere ziehen. Das Konzept von Ideengeber und Veranstalter Reinhardt Scholz, Restauratoren und Manufakturen unter dem Moto „Handwerkskunst – Luxus, der verbindet“ ein Podium zu geben und damit auch die Vernetzung untereinander zu fördern, hat gezündet, wie die rund 150 Aussteller aus ganz Deutschland bestätigen. Jürgen Florack, Geschäfsführer der Aagland GmbH & Co. KG aus Prichsenstadt/Bayern lobte die hohe Qualität der ausgestellten Produkte und Leistungen, die interessierten Besucher sowie die sehr gute, unkomplizierte Organisation durch das Messeteam von der Sachsen Klassik GmbH. „Wir kommen wieder“, lautete das Fazit für sein Unternehmen, das die traditonelle Handwerkskunst des Kutschenbaus mit moderner Fahrzeugtechnik verbindet. Die Aagland-Kutschen werden von Dieselmotoren angetrieben. Darüber hinaus wird an alternativen Antriebsformen gearbeitet. So konnten die Messebesucher den Elektro-Aaglander auf einer kurzen Rundfahrt erleben  – ganz nach der Firmenphilosophie vom Luxus der Langsamkeit.

Mathias Heck aus Chemnitz, einer von drei Silberschmieden in  Sachsen, bescheinigte der Messe großes Potenzial. „Daraus kann sich in den nächsten Jahren ein echter Treffpunkt für seltenes Handwerk entwickeln, denn es lassen sich viele weitere Gewerke hier einbinden. Dresden ist ein guter Ort, um die Vielfalt in diesem  Bereich zu zeigen, denn gerade in Sachsen gibt es noch Handwerksberufe, die anderswo nicht mehr anzutreffen sind. In diesem Sinne trägt die Messe auch zu deren Förderung bei.“
Für Dr. Dietmar Roth vom Classic Centrum Zwickau kann sich die Saxonia Classica im Oldtimerbereich ohne weiteres mit etablierten Veranstaltungen in diesem Bereich messen. „Was im Bereich Fahrzeuge Restauratoren gezeigt wurde, war äußerst hochwertig. Das trifft auch auf das Kunsthandwerk zu. Diese Kombinaton war sehr gelungen.“
Ein Höhepunkt der Messe war die Oldtimersonderschau in Halle 2. Anlässlich des 60. Geburtstages des Verkehrsmuseums Dresden hatte es Veranstalter Reinhard Scholz, selbst Oldtimer Restaurator, geschafft, 60 Fahrzeuge mit einem  Mindestalter von 60 Jahren auf die Räder zu stellen. Neben edlen Horch- und Mercedes-Modellen gehörten dazu äußerst seltene Marken wie ein nahezu Originalzustand erhaltener Piccolo-Wagen von 1906, ein Phänomen von 1916 oder ein Pilot von 1926 – übrigens alles Marken, die einmal in Thüringen bzw. Sachsen gebaut wurden. Die Saxonia Classica wird eine zweite Auflage in Dresden erleben, das war der allgemeine Tenor der Aussteller am letzten Messetag. Der Zeitpunkt dafür wird allerdings erst nach der detaillierten Messeauswertung festgelegt.
Quelle: Saxonia Classica