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Ferrari als Passion

Wie Erfolg und Leidenschaft nicht auf der Strecke bleiben.

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Von Dr. Alexandra Hildebrandt

Luxusmarken und Kunstwerke haben vieles gemeinsam: Sie erfüllen Wünsche statt nur Bedürfnisse zu erfüllen, sie leben von Traditionen und Geschichten, die ihre Kernbotschaften überbringen, wecken Emotionen, Begehrlichkeit und Leidenschaft. Daran änderte auch die Finanzkrise nichts – im Gegenteil: So wurde verstärkt in Kunst und Autos statt in Aktien und andere Anlagen investiert. 

Die Verschmelzung mit dem, was man liebt, führt auch zu einer Steigerung des Selbstbewusstseins.

Für die Bewegung des „Selbst“ sorgt beim Ferrari der äußere Motor, der der inneren Motivation „ein Plus an Kraft und Reichweite“ gibt, wie es der Philosoph Peter Sloterdijk einmal treffend formulierte. 1947 erfüllte sich Enzo Ferrari einen Traum:

Er schickte Autos unter seinen Namen in Motorsportrennen, nachdem er vorher 24 Jahre lang Rennautos für andere Hersteller getestet hat. Am 25. Mai des gleichen Jahres, bereits im zweiten Rennen, steuerte Franco Cortese den Ferrari 125 Sport zum Sieg beim Grand Prix von Rom. Der Mythos Ferrari war geboren. Und er ist bis heute ungebrochen. Zu den Kunden dieser exklusiven Marke gehören Fußballer  wie Christiano Ronaldo und Michael Ballack, Schauspieler  wie Hugh Grand und Nicolas Cage, Musiker wie Eric Clapton, Unternehmer wie Günther Fielmann, aber auch Investoren, Manager und Personalberater.

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Dass Männer Automobile mögen, hat auch einen tiefenpsychologischen Hintergrund: Automobile sind von außen männlich und von innen weiblich – so wie es sich für amphibische oder hermaphroditische Konstrukte gehört. Mit dem Merkmal der „Betretbarkeit“ kommt für Peter Sloterdijk Weiblichkeit hinzu: man(n) kann hinein. Männlichkeit drückt sich für ihn in dem Merkmal „für Vorwärtsbewegungen geeignet“ aus. Der Ferrari, der ins Blut und in die Ohren geht, symbolisiert neben diesen Bedeutungen aber auch eine einfache und unstillbare Sehnsucht, die  über den Weg der Bewegung zu Zielen führt, die nie erreichbar sind, weil sie nur geträumt werden können.

In seinen Original-Ferrari-Grafiken, die für perfektes handwerkliches Können stehen, hält der Neuenkirchener Künstler Bernd Lehmann diese Momente und überraschenden Effekte fest.

Dabei ist er wie Ferrari selbst immer eine Spur exklusiver als der Mainstream. In der Rückschau erscheinen die Gelegenheiten, die er ergriffen hat,  wie eine Spur, auf der er sich „selbstwirksam“ bewegt hat – die Frage nach dem richtigen oder falschen Weg stellte sich ihm dabei nicht. Für ihn zählte nur eines: Den eigenen Weg  zu Ende gehen – geleitet von dem, was ihn innerlich bewegt und niemals das zu tun, was die meisten machen: zu klein denken. Er hat immer groß gedacht, denn erst die Weitsicht eröffnete ihm Chancenräume, in denen er seine Ideen jenseits des Durchschnitts verwirklichen konnte. Sein konzentriertes und präzises Arbeiten hat viel mit Aufmerksamkeit (Geistesgegenwart) zu tun, denn wer auf Genauigkeit setzt, macht die Dinge richtig und kann sie wertschätzen. Das spüren auch seine Kunden. Die Begehrlichkeit seiner Werke hält er hoch, indem er den Kunstmarkt nicht mit seinen Produkten flutet.

Die Arbeiten von Bernd Lehmann sind entweder durch die Vermarktung über Galerien oder die gezielte Auswahl hochwertiger Händler erhältlich, die seinem Anspruch entsprechen. Mit seinen Radierungen, Gouachen und Illustrationen ist er im internationalen Kunsthaus ARSMUNDI und den WALENTOWSKI-GALERIEN weltweit vertreten. Zu seinen Käufern und Interessenten gehören global agierende Unternehmen wie Airbus Industries, Bentley Motors, Rolls-Royce und VW ebenso wie internationale Galeristen, Schauspieler, Musiker und Dirigenten. Seine Mappenwerke, Buchillustrationen, Radierungen und Gouachen widmen sich großen Forschern, Wissenschaftlern und  Dichtern, Musiker und Weltbürgern aus verschiedenen Jahrhunderten. Dazu gehören u.a. Thomas Mann, Ernest Hemingway, Virginia Woolf, Hermann Hesse, Hans Christian Andersen, Adelbert von Chamisso, Friedrich Rückert und Rainer Maria Rilke, Naturwissenschaftler wie Robert Koch, Emil von Behring, Paul Ehrlich und Musiker wie John Lennon, Johnny Cash, Miles Davis, Louis Armstrong, Astor Piazolla, Bono U2 und der Maler Auguste Rodin.

Um seinen Kunden und Sammlern den exklusiven Wert zu garantieren, ist jedes Exemplar nummeriert und die gesamte Auflage streng limitiert. Der Versand erfolgt in der Reihenfolge der Bestellungen. Zu seinen künstlerischen und handwerklichen Ansprüchen gehören höchste Qualität und Perfektion – wie bei der Luxusmarke Ferrari, die erfolgreich ist, weil …

… sich eine große Idee mit der Farbe der Leidenschaft verbunden hat und der Gründer Enzo Ferrari an seiner Vision festhielt: „Ein Mann ist alt, wenn er morgens ohne einen Wunsch aufwacht.“

… die Marke Ferrari große Gefühle vermittelt und für Stabilität und Vertrauen in „bewegten“ Zeiten steht

… die richtigen Menschen zusammenarbeiten und einander vertrauen: Luca Cordero di Montezemolo (Präsident) und Amedeo Felisa (Vorstandschef)

… das Unternehmen autark ist und nicht abhängig von der „Mutter“ (Fiat-Konzern)

… Aufmerksamkeit durch die richtige Positionierung und ein unwiderstehliches Angebot erzeugt wird

… Begehrlichkeit durch Verknappung geschaffen wird (so werden in der norditalienischen Industriestadt Maranello grundsätzlich 20 Prozent weniger Autos gebaut als verkauft werden könnten)

… schnelle Umsatz- und Gewinnschritte vermieden werden und die Marke nach unten nicht überdehnt wird

… das Ferrari-Erbe nicht verspielt wird (Luca di Montezemolo: „Das darf ich – gerade in Zeiten einer unsicheren konjunkturellen Entwicklung – nicht für ein paar mehr verkaufte Autos riskieren.“)

… auf eine hohe Wertstabilität gesetzt wird

… Exklusivität, Individualität und die „Extrameile“ (Sonderausstattungen, Service) das Besondere ausmachen (differenzieren statt verlieren)

… die Autos langstrecken- und freizeittauglich sind (so setzte Montezemolo durch, „dass die berühmte Tasche mit den Golfschlägern ins Auto passen muss“, manager magazin, 6/2013)

… Ferrari mit seiner „Neuen Generation“ Zukunft gestaltet (der Begriff steht für modernen Leichtbau, einen mutigeren Materialmix, modular aufgebaute Architekturen und innovative Fertigungsprozesse; zudem will Ferrari mit der Erneuerung der Modellpalette bis 20121 die Emissionen um 20 Prozent senken und gleichzeitig die Leistung weiter steigern)

Um in die Zukunft aufzubrechen, braucht  es eine Vision, einen Zielmagnetismus –  etwas, das auch Künstlern wie Bernd Lehmann eigen ist, der immer ein klares Bild vor Augen hatte: etwas das er ganz bewusst wollte, um auf kreative Weise seinen eigenen Weg zu suchen. Dazu gehörte, sich gegen Abkürzungen und billige Lösungen bewusst zu entschieden. Diese „Nachhaltigkeit“ teilt er mit dem Mythos Ferrari.

Dr. Alexandra Hildebrandt ist Wirtschaftspsychologin, Nachhaltigkeitsexpertin und Sachbuchautorin. Sie bloggt regelmäßig für die Huffington Post ( http://www.huffingtonpost.de/alexandra-hildebrandt/ferrari-als-passion-wie-erfolg-und-leidenschaft-nicht-auf-der-strecke-bleiben_b_5662290.html ) und ist Co-Publisherin der Zeitschrift REVUE. Magazine for the Next Society (http://revue-magazine.net/revue/).

Maserati – Feier des Mythos

PREMIERE  –  TECHNO-Classica  Essen 2014

26/3  – 30/3 2014

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Maserati – Celebration of the myth
With his portfolio work “100 Years of Maserati” Bernd Lehmann gives the myth Maserati a timeless meaning and dimension that is also expressed by the company logo of the in Bologna in 1914 founded Societa Anonima Officine Alfieri Maserati. Worldly lives the gods of the ancient world on here and curbs in the Liquid-era of globalization, in which many things have become interchangeable.

The company took on 14 December 1914 on its activities, led by Alfieri Maserati and his brothers Ettore and Ernesto. Together they shared their enthusiasm for technology and speed. After the death of Alfieri in 1932, the fourth brother, Bindo, joined the company. The fifth brother, the artist Mario, had in 1926 designed the brand logo: It was from the beginning of the trident with the underlying lettering Maserati. With the trident Poseidon / Neptune calmed the seas, waves and water. Against this background, it is – in the best sense of the word – more than an idea that “sprang” from the Neptune fountain in the hometown of the founding family Maserati.

The brand stands for understated and timeless modernity, which was also appreciated by Peter Sellers, the singer Sandy Shaw, Peter Ustinov, Alain Delon, Luciano Pavarotti, Kirk Douglas, Glen Ford, Rock Hudson, David Niven and Alain Delon and in their own way embodied. A Maserati was also the unmistakable Supporting Actor in the American film “Ocean’s Thirteen” and in the French film “Intouchables”.

In the inspired history of the art works of Bernd Lehmann receives the essentials – Elegant design, precision craftsmanship and attention to detail – a special expression, in which at the same time intellectual mobility, reflects the inner being moved by the artist.

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His immense creativity of recent years is also the engine of his own development, which is closely connected to the telling of history(ies) in images. When he interprets Romy Schneider and the Maserati from the movie “Highway to Heaven” (1959) in his own way, he moves away from pure product representations and adds an emotional component that gives the overall design a soul. Since a car like the Maserati is always for the better and faster self of a human being – only the fact that an external engine, that like strays as here, creates the forward movement, will ensure not to stay on the track and thereby secure the pole position in the markets of tomorrow.

Text: Dr. Alexandra Hildebrandt (translated from German)

 

 

Zum 50. Todestag Hermann Hesses / Impressionen von der Veranstaltung

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CALW. Zum 50. Todestag Hermann Hesses bietet das Calwer Buchatelier Weik in Kooperation mit dem Hermann Hesse Museum ein Erlebnis der ganz besonderen Art.

Von Marija Ivanovic

Calw.Liebhaber von Radierungen und der Literatur Hermann Hesses trafen sich im Calwer Buchatelier von Valerie Weik. Bernd Lehmann, seines Zeichens freischaffender Künstler, hatte sich eingefunden, um seinen 20 Radierungen umfassenden Zyklus zu Hermann Hesse live und vor Publikum zu drucken. Weiterlesen

Gouache Copyright © 2012 BERND LEHMANN

Impressionen von der Veranstaltung

Radierungen, Gouachen & Illustrationen Bernd Lehmann

 

 

 

 

 

 

Grafische Kleinode für Liebhaber

Grafische Kleinode für Liebhaber

Die Zeit ist der Rahmen, in dem sich unser Leben bewegt.

Sie ist kostbar und schön zugleich, wenn sie sich in ihrer Entfaltung zeigt – die Natur ist das beste Bild dafür. Auch sie kennt keinen Stillstand und ist vielleicht gerade deshalb vollkommen. Perfektion ist Aufbruch, Wandel, Präzision und Vielfalt in der Einheit. Vor diesem Hintergrund schuf der Künstler Bernd Lehmann die Edition „Schönheit in Bewegung Breitling for Bentley“. Schön ist für ihn das, was Stil hat und seinen ästhetischen Ansprüchen entspricht. Mode geht, Stil bleibt-das gilt für Leben und Kunst gleichermaßen.

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Die Radierungen, auf denen Motive des Schweitzer Uhrenherstellers Breitling mit denen des Automobilherstellers Bentley verbunden sind,drücken auch eine künstlerische Haltung aus – sie hat mit Kultiviertheit und Individualität zu tun. Die Uhren und Autos der beiden internationalen Unternehmen stehen ebenfalls dafür – mit ihnen ist die Freude am Limit und damit der Wunsch verbunden, an seine eigenen Grenzen zu gehen. Bernd Lehmann hat die bewegte Zeit, die niemals zur Ruhe kommt, im Bild festgehalten. Die Kunst ist das einzige Medium, in dem sich Stillstand und Dynamik, Handwerk und Technik nicht ausschließen.              Copyright Text: Dr. Alexandra Hildebrandt

Radierung im Modellrahmen