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Kunst-Radierung
Radierungen zu Rosen-Motiven Rainer Maria Rilkes.
Der Neuenkirchener Künstler Bernd Lehmann schafft Original-Radierungen zu  Rosen-Motiven Rainer Maria Rilkes.  Für Rainer Maria Rilke ging alle Schönheit in Pflanzen auf, sie waren ihm eine dauernde Form von Liebe und Sehnsucht. Diesem bestimmten Anspruch von Schönheit versucht der Neuenkirchener Künstler Bernd Lehmann mit seinen Rilke-Radierungen gerecht zu werden. Seine dem Dichter gewidmete, schöne und sehr charmante Edition "Dir zur Feier" umfaßt 15 Original-Radierungen rund um ein Motiv: die Rose. Sie ist die beliebteste aller Blumen und erscheint am häufigsten in Wort und Bild. Obwohl jede Radierung von Bernd Lehmann in sich abgeschlossen ist und für sich steht, bauen die Bilder aufeinander auf. Seine Radierungen geben zugleich ein verschlüsseltes Lebensbild des Dichters, für den die Rose eine besondere Rolle spielte. Bernd Lehmann verweist mit seinen Rosen-Motiven auch auf ein Klischeebild des Dichters. Die letzten Jahre in Muzot haben es vollendet. So gehört es freilich ins Gebiet der Sage, dass es der Dorn einer Rose gewesen wäre, der ihn tödlich verletzt hätte. Für seinen Grabstein verfügte er eine Inschrift, in der sich einige Schlüsselworte seines Werkes wiederfinden, die auch von Bernd Lehmann aufgenommen und bildlich übersetzt wurden (vgl. seine letzte Radierung "Niemandes Schlaf"): "Rose, oh reiner Widerspruch, Lust / Niemandes Schlaf zu sein unter soviel / Lidern."   Mit seinen Radierungen bringt er Rilkes Werk auf seine Weise zum "Blühen" und erweckt im Betrachter eine poetische Sehnsucht. Er zeigt, daß alles, was geschieht, immer wieder ein Anfang ist. So wie der Dichter mit seinen Versen möchte Bernd Lehmann mit seinen Bildern Verständnis dafür öffnen, dass der Wechsel, die Verwandlungsform des Lebens, die einzig feste Form ist. Bernd Lehmann will eine Kunst für alle - eine Kunst, welche die Schönheit des Augenblicks zusammenfasst. Fast jede Blume, jedes Ding ist ihm ein Gefäß, in dem er Menschliches vorfindet und Menschliches hineinspart. Das wahre Glück liegt für ihn darin, Interesse für alle Einzelheiten des Lebens aufzubringen. (Für Rilke war es sogar "Religion", alles Einzelne als Teil des Ganzen hinzunehmen.) Lehmann, der Rilkes Rosen zuweilen zum duftigen Ornament werden läßt, hält sich an die Natur, an das Einfache in ihr, das unversehens zum Großen und Unermeßlichen werden kann. Bernd Lehmann, Jahrgang 1950, ist der literarisch interessierten Öffentlichkeit spätestens seit seiner Chamisso-Edition bekannt. Sie wurde auf der Frankfurter Buchmesse ausgestellt und erscheint mit einem Kommentar von Dr. Alexandra Hildebrandt im "Athenäum. Jahrbuch für Romantik" (2003).   Dr. Alexandra Hildebrandt Rainer Maria Rilke ATELIER Dr. Alexandra Hildebrandt   ist Nachhaltigkeits- und Wirtschaftsexpertin und berät Vorstände und Aufsichtsräte bei der Umsetzung von Nachhaltigkeits-und Kommunikationsstrategien. Vom Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) wurdesie 2010 in die DFB-Kommission Nachhaltigkeit berufen. Sie studierte Literaturwissenschaft,Psychologie und Buchwissenschaft und war viele Jahre in oberen Führungspositionen in der Wirtschaft tätig – bis 2009 als Leiterin Gesellschaftspolitik bei der Arcandor AG (KarstadtQuelle). Den Deutschen Industrie- und Handelskammertag unterstützte sie bei der Konzeption des Zertifikatslehrgangs »CSR-Manager (IHK)«. Sie ist Herausgeberin und Autorin zahlreicher Sachbücher. Zuletzt erschienen: »Welche Zeiten, in denen wir leben. Was erfolgreiches Unternehmertum ausmacht « (2010). Rilke-Portrait - Radierung
Auf dem feingliedrigen, eher kleinen Körper wirkte der Kopf groß, fast schwer, und die Gesichtsbildung war äußerst auffallend durch die Trennung zwischen der oberen und der unteren Gesichtshälfte. Alle Geistigkeit schien in der prächtigen Wölbung der klaren Stirn und den groß blickenden malvenblauen Augen gesammelt, während seine Nase in breiten Nüstern endete und der Mund übermäßig groß war." (Jean Rodolphe von Salis über Rilke)
Dir zur Feier NEUES AUS DEM ATELIER